Empiras langer ‘Elendsriegel am Westrand’ …

hatte in den vergangenen gut vier Wochen doch eine Menge an Aufmerksamkeit erlangt, bei uns in der Staakener Großwohnsiedlung. Vor allem Mitte Juni bei der Versammlung von Empira-.Mieter:innen vorrangig aus den Hochhaus-Aufgängen der Nummern 15 bis 21 (ungerade) und dem dortigen “übereilten” Start der Fortsetzung – nach den Wohneinheiten der Nummern 1 bis 13 – des Modernisierungsprogramms aber auch gut zwei Wochen später auf dem Stadtteilfest, wo sowohl die Mieterinitiative mit einem Stand vertreten war als auch auf der Bühne u.a. mit dem “Protestsong” von Linda P., in Begleitung von echten tanzenden Ratten, die sich kreativ mit den Zuständen und dem Leben im vielfach vernachlässigten Wohnriegel der Schweizer Empira AG und seiner Berliner Hausverwaltung Dr. Clauß & Sohn GmbH auseinandergesetzt hat.

Doch nun zur Mieterversammlung vom 15. Juni, ganz traditionell in den
Räumen des Familientreffs im EG des Hochhauses am Pillnitzer 21:

Im Mittelpunkt der von Linda P. geleiteten und mit Marcel Eupen vom AMV fachlich bestens begleiteten Versammlung standen zwei Themen: 1. Die Fortsetzung der Modernisierung in den Aufgängen der Nummern 15 bis 21, nach dem die Modernisierungsmaßnahmen in den Häusern 1 bis 13 bereits erledigt sind und dort auch schon die neuen Mietberechnungen vorliegen.

Dazu gab es zwar noch keine tiefergehenden Prüfung der Maßnahmen die zu Mieterhöhungen geführt habe jedoch gab es schon den einen oder anderen Hinweis, dass offenbar Maßnahmen mit in die Rechnung eingeflossen sein könnten, die nicht auf die Mieterschaft umgelegt werden dürfen. Ergo schon mal vorsorglich Widerspruch einlegen ist – in dem Fall bezogen auf die Mieterschaft der Aufgänge Nr. 1 bis 13 – auf jeden Fall angebracht!

Die Fristen z.B. für Anträge auf Härtefallregelung sind inzwischen abgelaufen, spielten aber eine große Rolle bei der Versammlung am 15. Juni und es wurden entsprechende Formulare und Anschreiben verteilt zum ausfüllen und abschicken.

Die Ankündigung der 2. Phase der Modernisierung – nun in den Aufgängen 15 bis 22 – kam fast gleichzeitig mit den Gerüsten und den ersten Arbeiten z.B. Auswechseln der Fenster … und so NICHT fristgerecht bei den Mieter:innen eingegangen ist, was zur Folge haben wird, dass die neu berechnete Miete nach Modernisierung frühestens nach 6monatiger Verzögerung, nach der Fertigstellung zum ersten Mal verlangt werden darf. 

Bei der neu berechneten Miete, gilt, wie auch bei dem nächsten Thema, den Betriebs- & Heizkostenabrechnungen:
Widerspruch einlegen und Einblick in die Abrechnungsunterlagen ist eigentlich generell empfohlen und kostet nichts. Was angesichts der noch vielen “alten” bemängelten Abrechnungen, deren Korrekturen, Gutschriften und Rückzahlungen immer noch ausstehen, besonders hervorgehoben sein sollte bei den Empira-Mieter:innen in Staaken.

Nicht wenige Mieter:innen der Wohneinheiten vor den Staakener Feldern haben bereits Widerspruch eingelegt für die jüngsten Abrechnungen der Betriebs- und Heizkosten 2025 und laut Marcel Eupen vom AMV stehen die Prüfungen der Unterlagen noch bevor. ABER: Jede(r) kann noch bis Ende 2026 Einspruch einlegen, selbst dann wenn man die eventuelle Nachzahlung schon beglichen hat. Nur dann hat man Chancen auch die ungerechtfertigt auf Mieter umgelegte Kosten gutgeschrieben bzw. erstattet bekommen.

Übrigens: Nicht ganz von der Hand zu weisen ist die oft gehörte Meinung, dass die große Eile von Empira und ihrer Hausverwaltung bezüglich der Modernisierungsmaßnahmen, im letzten Drittel der Wohneinheiten auf der ungeraden Seite des Pillnitzer Wegs, des inzwischen bei der US Partner Group PGIM angedockten Schweizer Investment-Manager für institutionelle Anleger, durchaus etwas mit der “Furcht” vor dem mehr an “Mieterschutz via Milieuschutz” zu tun haben könnte.

Denn gerade Modernisierungsmaßnahmen müssten unter der “Sozialen Erhaltungssatzung” des Milieuschutz zumindest vorab  beantragt und vom Bezirk genehmigt werden.

Auch wenn es jetzt für die schon laufenden Maßnahmen keine Rolle mehr spielen kann, so haben doch fast alle Teilnehmer:innen der Versammlung vom 15. Juni ihre Unterschrift geleistet für das Spandauer Bürgerbegehren pro Milieuschutz in der Rudolf-Wissell-Siedlung, am Germersheimer Platz im FF und in der Siemensstadt.

Noch bis zum 20. August können Unterschriften gesammelt werden in dem vom Runden Tisch angeschobenen und von Grüne, Linke und SPD sowie Mieterverein und AMV unterstützten Bürgerbegehren Milieuschutz nicht nur in Stresow – wie es dem Spandauer Baustadtrat vorschwebt – sondern auch in den gleichermaßen positiv begutachteten o.g. drei Spandauer Wohngebieten!

Einen gemeinsamen Start zum Endspurt gibt es am  Donnerst 6. August ab 17 Uhr im Biergarten des Café Lutetia Jüdenstr. 10!

Unterschreiben kann man zu jeder üblichen Bürozeit z.B. im Stadtteilzentrum Staakentreff Obstallee 22E! Dort gibt es auch noch Listen zum Mitnehmen und zum Sammeln von Stimmen, mit vollem Namen Geburtsdaten, Anschrift und Unterschrift, von Spandauer:innen, die mind. 16 Jahre alt, in Spandau gemeldet und so in Spandau wahlberechtigt sind, für die BVV-Wahl..

Mehr Info via:
Link zuRunder Tisch Milieuschutz Spandau

 

 

 

 

Projektideen gesucht für letzte Jugendjury 26

Noch im “alten Schuljahr”, in den letzten Junitagen, kamen zahlreiche engagierte junge Leute zusammen, beim Jugendforum und der Jugendjury, die neben der Stimmabgabe für den  Ehrenturn 2026 (siehe Artikel v. 15.7.)  auch darüber diskutiert und zu entscheiden hatten, welche Aktionen, kulturelle Feste oder sportliche Turniere von Jugendlichen für Jugendliche denn noch in den Sommertagen mit Mitteln aus dem Topf der Jugendjury finanziert werden sollen …

Und schon steht die neue – und für dieses Jahr letzte –Ausschreibung bevor, Weiterlesen → “Projektideen gesucht für letzte Jugendjury 26” </span

Der Selbsthilfe-Wegweiser Spandau 2026/27 …

bietet recht ausführliche Informationen, nicht nur über die vielfältigen Angebote der zwei speziellen Selbsthilfetreffpunkte im Bezirk – in der Siemensstadt und der Mauerritze im Kulturhaus Spandau in der Altstadt – die auch den Aufbau von Selbsthilfegruppen sachkundig beraten und und begleiten. In der Neuauflage der Broschüre findet man auch Kontakte und regelmäßige Beratungs- und Austauschrunden von etlichen Stadtteil-, Familien-, Frauen- oder Gruppentreffs sowie der Kirchengemeinden in allen Ortsteilen Spandaus. 

Diese wohnortnahen Einrichtungen vermitteln alltagsrelevante Hilfen Weiterlesen → “Der Selbsthilfe-Wegweiser Spandau 2026/27 …” </span

Die neuen "Stadttraum! PLUS-Projekte" der "Gewobag-Stiftung Berliner Leben" in Staaken:

Tunnelwand, Stadtteilfest & vieles mehr …

Einen einzigartigen Beitrag zum Start der Stadtraum! Plus.Projekte für die 2. Jahreshälfte 2026 hat die Stiftung Berliner Leben gleich am 3. Juli präsentiert, beim  Großen Stadtteilfest und der offiziellen Präsentation der neuen, von Alt und Jung, wie den “KiK-Kids”, aus dem Kiez, am sog. “Beteiligungstag” im April gesammelten Ideen, für die Neugestaltung der “Tunnelwände” durch die Künstlerin Gizem Erdem (Foto o.Mitte), dem ersten Teil des Projekts “Umgestaltung der Sozialen Quartiersmitte”, von QM und Gewobag! Weiterlesen → “Tunnelwand, Stadtteilfest & vieles mehr …” </span

SpandOUR-EhrenTURN für “Staaken on Ice”

Bereits am letzten Juni-Wochenende gab es mit dem Jugendforum am Freitagvormittag im Klubhaus Spandau und tags darauf mit dem SpandOUR EhrenTURN, im Jugendclub Wildwuchs gleich zwei Veranstaltungen in denen das Engagement von jungen Leuten für Demokratie in der Gesellschaft und für das Zusammenleben im Bezirk im Mittelpunkt stand. Neben diversen Workshops zur Entwicklung von eigenen Ideen und Vorschlägen sowie der anschließenden Austauschrunde mit Entscheidungsträger:innen aus Politik und Verwaltung wurde am Freitag von Mitgliedern des Jugendforums auch ihr Votum abgegeben für die Kandidat:innen und Gruppen, die am Folgetag dann für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Projekte ausgezeichnet wurden.

Und der SpanOUR EhrenTURN 2026 für Gruppen ging an das junge Team, Weiterlesen → “SpandOUR-EhrenTURN für “Staaken on Ice”” </span

Ferienprogramme von/mit CIA & Jonas Haus

Die erste halbe Ferienwoche im Sommer 2026 ist nun schon vorbei, inklusive der legendären “School is out-Party” am Mittwoch und den ersten täglich stattfindenden Workshops und Ausflügen von Jonas Haus in der ehemaligen Dorfschule Staakens. Gleiches gilt auch für das gemeinsame “Rutsch-in-die-Ferien-Fest der Jugendfreizeiteinrichtungen – diesmal am Freitag im GSH, dem roten Club am Magi – und der “Langen LAN-Nacht” von Sa auf So, am Wochenende mit CIA Spandau. Heute auf staaken.info: noch rechtzeitig für Anmeldung und Dabeisein, das Mo bis So-Ferienprogramm für die kommende 29. Woche im 20. Jubiläumsjahr von Jonas Haus der Stiftung Jona sowie das Rest-Ferienprogramm vom Medienkompetenzzentrum (MeKo) CIA im STEIG.

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Die 29. Kalenderwoche im Pi8 …

bietet mittags Leckeres zum kleinen Preis,  im Café + zur Abholung/Lieferung
• Speiseplan 13. bis 17. Juli pdf
Bestellen: 322 944 514 bis 11 Uhr
Abholung/Lieferung 12-14 Uhr
Café Pi8 Pillnitzer Weg 8
offen: Mo-Fr 10-18 Uhr
NestWerk-Workshops im Pi8:
Di-Mi-Do “Café mit Köpfchen

So war das Stadtteilfest der Staakener Großwohnsiedlung am Freitag 3. Juli – Teil 1:

Wie war das Stadtteilfest ? … na so wie imma!

Eine erste, schnelle und kurze Einschätzung in Worten und Bildern:

Top organisiert, der perfekte Mix an vielfältigen Angeboten & Mitmachaktionen 

Überall gute Stimmung, wohlgelaunte Gäste, im Tunnel, auf der Wiese, an der Allee

tolles buntes “Bühnen-Programm aus dem Kiez”, Fulltime auch in Umbaupausen

sogar echte Tanz-Ratten zu mieterfreundlichem Gesang & Gitarrenklang

dazu herrliche Köstlichkeiten und Genüsse auf der (ökumenischen) Kirchenwiese

Alles in Allem einfach nur: SPITZE!
Das Große Stadtteilfest vom 3. Juli 2026

Mehr – vor allem – in Bildern
gibt es demnächst, zumindest nach dem kommenden Wochenende auf staaken.info!

Und was meinen Sie – wie war das Fest???
Nix wie ran an die Kommentarspalte!
Kommentare werden nach und nach freigegeben bzw. fließen ein in das “Mehr vom Fest”, demnächst auf staaken.info

 

Spandau zeigt Flagge für Vielfalt & Toleranz

Als eine der ersten “Amtshandlungen” nach dem Wochenende, mit dem Tag des offenen Rathauses am Samstag, hat Spandaus Bezirksbürgermeister Frank Bewig, zusammen mit dem Sozialstadtrat des Bezirks, Gregor Kempert am Montag 6. Juli, mit Unterstützung von Julie Beck und Jay Kalk von der qu:alle – dem queeren Jugendfreizeitclub – und Jasper Maurer von qu:ib (Queer im Beruf Spandau)  sowie Marc Schulte, für das Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung, im sog. Pride Month July, ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es in Spandau keine Alternative gibt, für Respekt, Toleranz, Akzeptanz und Gleichstellung in einer für Alle offenen und diskriminierungsfreien Gesellschaft!

Der Berliner Christopher Street-Day (CSD) Berlin Pride Weiterlesen → “Spandau zeigt Flagge für Vielfalt & Toleranz” </span

Nach dem Stadtteilfest, die Christian-Morgenstern-Grundschule feiert, am Dienstag:

Musikalischer Morgen & Tag der offenen Tür

Ganz besonders – aber keinesfalls nur – für die Jungs und Mädchen der künftigen ersten Klassen sowie deren Eltern und Geschwisterkinder, verbindet die Christian-Morgenstern-Grundschule ihren “Musikalischen Vormittag” der 2. Hälfte des Schuljahres 2025/26, morgen von 9.15 bis 11 Uhr,  mit dem Tag der Offenen Tür (TdO) zum Kennenlernen der Räume, Einrichtungen, Angebote, Gremien, Kinder und Lehrerschaft der “Musikalischen Grundschule”, inmitten der Staakener Großwohnsiedlung, zwischen Obst- und Maulbeerallee.

Man kann annehmen, dass u.a. auch die “kleinen Bühnenstars” der “Morgenstern”, Weiterlesen → “Musikalischer Morgen & Tag der offenen Tür” </span

Vor den Sommerferien im Pi8 ..

gibt es in KW 28 Leckeres zum kleinen Preis,  im Café + zur Abholung/Lieferung
• Speiseplan 06. bis 10. Juli pdf
Bestellen: 322 944 514 bis 11 Uhr
Abholung/Lieferung 12-14 Uhr
Café Pi8 Pillnitzer Weg 8
offen: Mo-Fr 10-18 Uhr
NestWerk-Workshops im Pi8:
Di-Mi-Do “Café mit Köpfchen

Freitagnachmittag 3. Juli 14-18 Uhr in der Quartiersmitte der Staakener Großwohnsiedlung:

All das gibts beim großen STADTTEILFEST:

Vier Stunden kunterbuntes Bühnenprogramm für Augen und Ohren … von großen und kleinen Akteur:innen aus dem Kiez für den Kiez – mit Tanz und Liedern von/mit Grundschulkids, von “Amalienhof” und “Morgenstern”… mit Grußworten und Statements aus Politik und Bezirk …  mit Folk-Klassikern und eigenen Songs von hiesigem Gitarren-Duo … mit Classic-Rock der Hausband Bright Madness aus dem Kulturzentrum in der Sandstraße … und den HipHop-Hits von DEM Heerstraßen-Rapper “Demskut” ...

Dazu eine Vielfalt an Info, Rat, Austausch und viel Action an über 40 Stationen, Ständen und sogar an oder in Käfigen … Weiterlesen → “All das gibts beim großen STADTTEILFEST:” </span

Feste im Stadtteil vor dem Stadtteilfest - Part 2 Von der Wiese in den Tunnel

Das Sommerfest von “Mieter für Mieter”…

hat uns am vergangenen Wochenende quasi gleich zwei Premieren im Kiez verschafft!  Denn die gerade in den jüngsten Jahren mit vielfältigen Aktionen, Gruppenbeschwerden per Unterschriftensammlung, Demos und Info-Veranstaltungen zu diversen Mängeln oder mangelhaften Betriebskostenabrechnungen u.v.m. besonders aktive Gruppe “Mieter für Mieter”, von Adler-Mieter:innen aus der Wissell-Siedlung, hat am Samstagnachmittag zu ihrem Ersten Sommerfest auf der (Kirchen)Wiese eingeladen, für Info und Austausch in gemütlicher Runde, aber auch mit  DJ, Kinderspielen, leckeren Snacks und dazu passenden Getränken … Weiterlesen → “Das Sommerfest von “Mieter für Mieter”…” </span

Feste im Stadtteil vor dem Stadtteilfest - Part 1 Die Gewobag-Sandoase

Der Quicklebendige Hof der Sandoase

Vor dem (Stadtteil-)Fest ist nach den Festen im Stadtteil … so mal die alte “Fußballweisheit” umgedreht, erlauben wir uns in den letzten Tagen vor dem Großen Staakener Stadtteilfest am Freitagnachmittag – hier auf staaken.info – noch kurze Rückblicke auf das eine oder andere sommerliche Fest im Kiez der vergangenen Juni-Wochen:

Den Anfang macht heute, die rundum vergnügte und lebhafte Eröffnung des neugestalteten Innenhofs im Karree Weiterlesen → “Der Quicklebendige Hof der Sandoase” </span